2019-08-29

Hilft Biofeedback bei Panikattacken? Studienteilnehmer gesucht

Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Bonn und von der Universitätsmedizin Mainz suchen Teilnehmer für eine Studie

Atemnot, Herzrasen, Zittern und Schweißausbrüche - so fühlt sich eine Panikstörung an. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bonn und der Universitätsmedizin Mainz untersuchen in einer Studie, ob sich diese Ängste mit Biofeedback behandeln lassen. Dabei nehmen die Patienten über Sensoren Körpersignale - etwa die Herzfrequenz - unmittelbar wahr. In speziellen Therapien sollen die Teilnehmer lernen, angemessen mit ihren Körpersignalen umzugehen. Betroffene, die an einer Panikstörung leiden, können sich für die Teilnahme an der Studie melden.

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2019-05-05

Neurofeedback hilft bei ADHS

MEDICA: Studie der Universität Tübingen

In einer Studie haben Forscher der Universitäten Tübingen und Nijmegen eine Meta-Analyse aller 15 bisher veröffentlichten Studien zum Neurofeedback bei der Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) durchgeführt. Damit konnten sie zeigen, dass Neurofeedback große und klinisch signifikante Effekte auf die Kernsymptome Impulsivität und Unaufmerksamkeit hat.

Im Hinblick auf das Kernsymptom Hyperaktivität konnten mittlere Effekte nachgewiesen werden. ADHS ist die am weitesten verbreitete psychische Störung des Kindes- und Jugendalters und bleibt bei einem Teil der Betroffenen auch im Erwachsenenalter erhalten.

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2018-06-08

Kopfschmerzen lindern mit Biofeedback

Rhön-Kliniken Campus Bad Neustadt

Migräne und Spannungskopfschmerz sind nicht nur schmerzhaft und lästig, sie zählen auch zu den häufigsten Formen von Kopfschmerzen in Deutschland. Wollen Betroffene ihre Beschwerden ohne Medikamente behandeln, so kann beispielsweise die Biofeedback-Therapie eine geeignete Möglichkeit darstellen: „Die Biofeedback-Therapie ist eine Methode, um unbewusste Körperfunktionen "bewusst" zu machen. Ziel dieses Verfahren ist es, die Kontrolle über die Körperfunktionen zu steigern und somit körperliches und seelisches Wohlbefinden bei Erkrankungen zu fördern.“, so Julia Hesse, Psychologische Psychotherapeutin der Neurologischen Klinik am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt.

 

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2017-01-10

Wahrnehmungsförderung mit allen Sinnen

Symposium der Universität Leipzig

"Mit allen Sinnen?!" ist ein Symposium zur Wahrnehmungsförderung für einen gelungenen Schulstart überschrieben, das am 4. Februar 2017 an der Universität Erfurt stattfindet. Veranstaltet wird es vom Kompetenz- und Entwicklungszentrum für Inklusion in der Lehrerbildung im Projektvorhaben QUALITEACH. Beginn ist um 10 Uhr im Lehrgebäude 1, Hörsaal 3, Ende ist gegen 16.30 Uhr.

Die Veranstaltung fokussiert Möglichkeiten der Früherkennung von Störungen sowie der Förderung von Wahrnehmungsfähigkeiten in der Vorbereitung auf den Übergang in die Schule sowie das dortige Lernen. Sie wendet sich an pädagogische, heil- und sonderpädagogische sowie medizinisch-therapeutische Fachkräfte und Wissenschaftler. Auch Eltern betroffener Kinder sind herzlich eingeladen.

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